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Neuigkeiten
14.02.2021, 18:34 Uhr
Ostfrieslandplan

Mit innovativen Ideen Fördergeld für Firmen sichern

 

WESTOVERLEDINGEN 10.02.2021

 

Vom Ostfrieslandplan könnten auch die Unternehmen, die sich in Westoverledingen angesiedelt haben, profitieren. Ins Leben gerufen wurde eine sogenannte Projektfabrik, die für eine Vernetzung der klein- und mittelständischen Unternehmen in Ostfriesland sorgen soll.

Von Carsten Ammermann

Die CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Silke Kuhlemann sieht den Ostfrieslandplan als Chance für Firmen aus Westoverledingen.

Es sind aber innovative Ideen gefragt, um in den Genuss von Fördergeld zu kommen.

 

Von dem vom niedersächsischen Wirtschaftsministerium initiierten Projekt "Modellregion innovatives Ostfriesland" - von vielen liebevoll Ostfrieslandplan genannt - könnten auch Firmen aus Westoverledingen profitieren. Diese Auffassung vertritt Silke Kuhlemann. Sie ist seit Ende August 2020 die neue Vorsitzende des CDU -Gemeindeverbandes Westoverledingen. Mit Wirtschaftsthemen und mit Projekten kennt sich die Ihrhoverin bestens aus, denn sie ist Projektmanagerin bei der Erns-Achse in Papenburg.
„Gemeinsam mit den hiesigen Unternehmen müssen wir etwas anpacken. Wir müssen etwas für die Gemeinde Westoverledingen bewegen und die Möglichkeiten nutzen, die der Ostfrieslandplan bietet, um Fördergeld nach Westoverledingen zu holen", sagte die Politikerin am Dienstagabend während eines virtuellen Stammtisches, zu dem der CDU - Gemeindeverband eingeladen hatte.

Zuvor hatte der CDU-·Landtagsabgeordnete Ulf Thiele aus Remeis das Projekt .Modellregion innovatives Ostfriesland" erläutert. Vereinfacht gesagt geht es darum: Der Ostfrieslandplan bündelt die Interessen der Kommunen und holt Finanzhilfen in die Region. Thiele ist Mitinitiator des Projektes. Er hat die Kreise Leer, Aurich, Wittmund und die Stadt Emden an einen Tisch geholt und eine Ostfriesland - Allianz geschmiedet. Mit im Boot ist auch die Hochschule Emden/Leer.

 

 


Die vier Säulen des Ostfrieslandplans

Nach Auskunft von Thiele besteht der Ostfrieslandplan aus vier Säulen.

1.               Einer Stabsstelle: Die zwölf Mitarbeiter, so Thiele, sollen Strategien entwickeln.

2.               Einer Projektfabrik: . Hier soll auch eine Vernetzung der klein- und mittelständischen Unternehmen erfolgen. „Und auch eine Vernetzung der Wirtschaftsförderer der einzelnen Kommunen", so der Landespolitiker.

3.               Es soll eine Allianz der Gebietskörperschaften geben. Also eine enge Verzahnung der Landkreise Leer, Aurich, Wittmund und der Stadt Emden. „In einem Büro in Aurich soll eine genau abgestimmte Wirtschaftsförderung erfolgen", so Thiele.

4.               Eine 4. Säule soll sich speziell mit dem Thema Landwirtschaft befassen. "In Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftsministerium sollen Strategien für die hiesige Landwirtschaft erarbeitet werden", führte Ulf Thiele aus. Als ein mögliches Ziel nannte der Landespolitiker unter anderem eine „krisenfeste Landwirtschaft". "Geklärt werden könnte, welche Möglichkeiten sich den Landwirten bieten, um unabhängig von Preisschwankungen zu sein, oder welche Absatzmärkte sich beispielsweise für Nischenprodukte bieten“, teilte Thiele mit.

Die CDU-Verbandsvorsitzende Kuhlemann griff das Thema direkt auf und wied darauf hin, dass die Situation für viele Landwirte aktuell sehr schwierig sei.

 

Betreutes Wohnen auf dem Bauernhof

 

Die Ihrhoverin warb dafür, dass sich Landwirte Gedanken darüber machen sollten, ob sie sich eventuell weitere Standbeine aufbauen. Beispielhaft nannte die Politikerin das Anbieten von Ferienwohnungen. „Ein Thema könnte aber auch das betreute Wohnen auf dem Bauernhof sein“, führte Kuhlemann aus. In diesem Zusammenhang teilte Thiele mit, dass im Landtag in Hannover bereits über eine Änderung des Baugesetzes gesprochen werde. „So soll rechtlich der Weg für andere Nutzungsmöglichkeiten des Bauernhofes geebnet werden. Aktuell darf zum Beispiel ein Landwirt in seiner Scheune als weiteres Standbein keine Schreinerei eröffnen.“